![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi / GrenzkulturCabuwazi ist mehr als ein Zirkus – und auch anders, als das, was man vermuten mag. Tiere findet man dort keine, da eine artgerechte Haltung kaum möglich ist. Dafür gibt es jede Menge Akrobatik. Menschen stehen im Mittelpunkt. Im Rahmen von Projektwochen für Schulen / Schulklassen sind die Kinder eine Woche lang im Zirkus. Sie entwickeln ein gemeinsames Programm, bauen die Requisiten, nähen Kostüme, studieren Choreographien ein, lernen Akrobatik und Breakdance, bringen als Clowns das Publikum zum Lachen oder Stellen ihre Geschicklichkeit als Jongleure unter Beweis. Gefragt ist hier vor allem eins: eine gute Teamarbeit. Und das hilft vor allem Klassen wie denen der Paul-Dormann-Schule, einer Grundschule mit angeschlossenem Förderzentrum Lernen, in denen es immer wieder massive Konflikte gibt. 2011 ist die Wahl der Flip4kids-Coaches auf Cabuwazi gefallen. Vorgesehen ist, mit den Spenden eine Projektwoche für die vierte Klasse der Paul-Dormann-Schule zu realisieren. Die „PDS", wie sie kurz genannt wird, wird zum Schuljahr 2012/13 mit der Niederlausitz Grundschule zusammengelegt, der unser erstes Spendenprojekt zugute kam. (siehe Archiv >>) Wir wollen hier weiter anknüpfen, denn auch auf der PDS haben wir es mit vielen Kindern mit Migrationshintergrund zu tun, deren Eltern den Betrag von 2.500 Euro aus eigenen Mitteln nicht aufbringen können – gezielte Förderung der Kinder ist für diese Familien meist nicht möglich. Auch die Zusammenlegung der beiden Schulen wird besondere Herauforderungen für Lehrer und Kinder mit sich bringen – die Projektwoche ist auch ein wertvoller Beitrag dazu, dass die Inclusion reibungslos und konfliktfrei stattfinden kann. Auch hier sind wir wieder mit Armut und sonstigen schwierigen Lebens- und Familienverhältnissen bis hin zur Gewalt konfrontiert. Initiator von Cabuwazi ist Karl Köckenberger. Er hat den Kinder- und Jugendzirkus in den 90er Jahren aus eigenen finanziellen Mitteln gegründet und aufgebaut. Später gab er ihn ab und gründete die Initiative „Grenzkultur“, mit der er Kinder- und Jugendprojekte realisiert. Seit 2007 betreibt Köckenberger das shake!, ein Kulturzelt am Ostbahnhof. Nach der Insolvenz von Cabuwazi übernahm Köckenberger den Zirkus als Träger in 2010 wieder und ist jetzt noch nach eigenen Worten mit „Aufbau- und Aufräumarbeiten“ aus der Firmenpleite beschäftigt. Die Finanzierung ist insgesamt alles andere als sicher. Cabuwazi ist weit mehr als das, was man sich im ersten Moment unter einem Zirkus vorstellen mag. Es ist ein wertvolles Angebot, das Kindern hilft:
Die Angebote richten sich an Schulen und Kinder - bereits im Kita-Alter bis 18 Jahre und hier vor allem an soziale Brennpunkte, in denen es viele Familien mit hoher Migrationsrate gibt. Die gGmbH erhält momentan nur eine Standort-Bezogene, sehr knappe Basis-Finanzierung über den Berliner Senat Was uns besonders gut gefiel: Mit unserem Projekt 2011/12 haben Sie als Spender die Möglichkeit, an ihr Engagement aus dem vergangenen Jahr anzuknüpfen. Auch wir Coaches versilbern wieder unsere Flipcharts. Neben den Geldspenden gibt es für uns Coaches in diesem Projekt auch einige Möglichkeiten, sich persönlich einzubringen: die Werkstätten zu unterstützen, oder das Team zu supervidieren. Sprechen Sie uns auch an, wenn Sie sich gerne mit ihrem persönlichen Engagement einbringen möchten. |